Newsletter der FBR München 01/2021

Liebe Sportkameradinnen und Sportkameraden,

beginnend mit dieser Ausgabe lassen wir Euch ab sofort wichtige Neuigkeiten des Präsidiums, des Spielausschussvorstands bzw. Informationen im Namen des gesamten FBR-Vorstands unter der einheitlichen Bezeichnung „Newsletter der FBR München“ zukommen.

Unsere heutigen Themen sind:

  1. Endgültiger Verzicht auf einen Spielbetrieb sowie auf die Durchführung von Präsenz-Veranstaltungen bis 30. Juni 2021
  2. Offene Beitragszahlungen für die ausgefallene Spielzeit 2020/21 sowie geplante Beitragsgestaltung in der Saison 2021/22
  3. Eintragung der auf der Mitgliederversammlung beschlossenen Neufassung unserer FBR-Satzung und deren Auswirkungen auf die künftige Ausgestaltung der Spielordnung
  4. Auftaktveranstaltung „Runder Tisch“ in Form einer Videokonferenz

Zu 1.:
Der FBR-Vorstand hat sich auf seiner in Form einer Telefonkonferenz abgehaltenen 1. Sitzung der neuen Wahlperiode am 12.03.21 angesichts der sich immer deutlicher abzeichnenden „dritten Corona-Welle“ schweren Herzens dazu entschlossen, die laufende Saison endgültig „abzuschreiben“, das heißt bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahrs am 30.06.21 weder einen regulären Spielbetrieb anzubieten, noch irgendwelche Veranstaltungen in Präsenzform abzuhalten. Die Pokalübergabe aus der Vorsaison sowie die ausstehenden Ehrungen werden wir zu einem späteren Zeitpunkt organisieren, sobald eine zuverlässige Planung möglich ist. Eine individuelle „Ehrung im Hinterzimmer“ bzw. unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist keine erstrebenswerte Alternative.

Zu 2.:
Einige wenige Sportgemeinschaften haben leider noch nicht alle Beiträge und Umlagen für die laufende Saison entrichtet, wohl vor dem Hintergrund, dass derzeit weder ein Spielbetrieb noch Veranstaltungen stattfinden. Es wurde auf der Mitgliederversammlung im September 2020 aber ein verbindlicher Haushaltsplan – basierend auf den abgegebenen Mannschaftsmeldungen – beschlossen, der uns als gemeinnützigen Verein zwingt, die budgetierten Einnahmen auch entsprechend diesen Vorgaben zu erheben. Bevor sich unser Kassierer nach Ostern 2021 die Arbeit machen muss, den betreffenden Sportgemeinschaften einzeln Zahlungsaufforderungen zu schicken, was für alle Beteiligten unangenehm ist, bitten wir deren Hauptverantwortliche an dieser Stelle sehr herzlich, die im Oktober 2020 gestellten Rechnungen noch kurzfristig zu begleichen.

Der BTTV verzeichnet im übrigen vergleichbare Effekte und hat seinen Mitgliedern bereits per Rundschreiben deutlich gemacht, dass er in der Folgesaison beabsichtigt, seine angeschlossenen Vereine finanziell zu entlasten. Auszugsweise zitieren wir den BTTV wie folgt: „Bei einer Rückerstattung droht der Verlust der Gemeinnützigkeit, und diese Gefahr droht auch allen Vereinen, wenn sie ohne entsprechende Satzungsgrundlage allgemeine Beitragsrückzahlungen vornehmen. Darauf haben unabhängig vom BTTV die Dachverbände und die Steuerbehörden hingewiesen. Aus diesem Grund leistet der BTTV auch die Beiträge gegenüber seinen Dachorganisationen in voller Höhe.“

Für die FBR München gilt analog, dass wir die fälligen Beiträge für 2020 und 2021 an den BBV Süd jeweils termingerecht entrichtet haben, für 2020 aber noch in zwei Fällen von unseren Sportgemeinschaften die entsprechende Erstattung aussteht. Ein Verzicht oder Teilverzicht von offenen Beiträgen ist uns im laufenden Geschäftsjahr ebenso wenig gestattet wie eine (Teil)-Erstattung von bereits vereinnahmten Beiträgen und Umlagen.
Der FBR-Vorstand wird im Rahmen der Aufstellung des Haushaltsplans für die Saison 2021/22 einen fairen und transparenten Vorschlag für die Gestaltung von Beiträgen und Umlagen im neuen Geschäftsjahr erarbeiten, der alle für das Geschäftsjahr 2021/22 dann gemeldeten Sportgemeinschaften finanziell entlasten wird und diesen Haushaltsplan-Entwurf dann auf der Mitgliederversammlung 2021 zur Beschlussfassung vorlegen. Eine künftige Entlastung funktioniert aber nur, wenn alle Sportgemeinschaften ihren Beitrag im laufenden Geschäftsjahr planmäßig entrichtet haben.

Zu 3.:
Die auf der Mitgliederversammlung 2020 beschlossene Neufassung unserer Vereinssatzung wurde am 16.02.21 im Vereinsregister des Amtsgerichts München eingetragen und ist inzwischen auch auf unserer Homepage abrufbar. Die dort getroffenen Regelungen erfordern im Nachgang noch redaktionelle und inhaltliche Änderungen hinsichtlich unserer Spielordnung, welche der SpA-Vorstand in den kommenden Wochen und Monaten erarbeiten und der Mitgliederversammlung 2021 zur Beschlussfassung vorlegen wird.

Zu 4.:
Nachdem die Corona-Pandemie schon in vielen Lebensbereichen zu „digitalen Alternativangeboten“ geführt hat, planen wir den im letzten Jahr kurzfristig abgesagten „Runden Tisch“ nicht noch weiter nach hinten zu verschieben, sondern Anfang Mai 2021 eine Auftaktveranstaltung online mit Hilfe eines Videokonferenztools anzubieten. Hierzu erhalten alle HV im April 2021 noch gesonderte Informationen mit der Bitte, diese allen interessierten Aktiven zugänglich zu machen und sich für die weitere Gestaltung unserer Spielrunde zu engagieren.

Soweit Ihr Fragen und Anmerkungen zu den unter 1.-4. aufgeführten Punkten habt oder sonst mit uns ins Gespräch kommen möchtet, nutzt gerne die bekannten Informationskanäle und Kontaktmöglichkeiten. Wir wollen mit Euch „im Gespräch“ bleiben, sei es im Rahmen des in Kürze startenden „Runden Tischs“ oder auch individuell am Telefon.
Zudem freuen wir uns natürlich auch weiterhin über Verbesserungs- oder Änderungsvorschläge hinsichtlich der neu gestalteten Homepage sowie über freundlich formulierte Beiträge und Kommentare auf unserem „Facebook-Kanal“.
Bitte bleibt alle gesund und dem Tischtennissport trotz der weiterhin unklaren Möglichkeit, zumindest einen geregelten Trainingsbetrieb wieder aufnehmen zu können, gewogen. Wir können nur gemeinsam die Krise meistern, wenn wir uns auch abseits der Tischtennisplatte an die „Spielregeln“ halten.

 

Herzlich grüßt Euch im Namen des gesamten FBR-Vorstands

Ewald Almer

 

 

Beitrag als PDF zum Download:

Newsletter der FBR München Nr. 01/2021